|
Wie entsteht ein Waldorf Kindergarten?
- Er entsteht aus der Initiative der Eltern.
- Er wird rechtlich von einem Verein getragen, erhält öffentliche Zuschüsse als Träger der Jugendhilfe, braucht aber Beiträge der Eltern.
- Er verwaltet sich selbst.
In der Institution eines Waldorfkindergartens verbinden sich drei Elemente:
- Die Erziehungsidee der Waldorfpädagogik
- Gesellschaftliche Verhältnisse
- Gemeinsames Engagement von Eltern und ErzieherInnen.
So entstehen ganz individuelle Einrichtungen, die in erster Linie von einem Prinzip getragen sind: dem Wesen des Kindes verpflichtet zu sein. Deshalb steht der Waldorfkindergarten allen Kindern, unabhängig von Religion, Rasse, Geschlecht und Einkommen der Eltern offen. Die Verwaltung des Kindergartens entscheidet über die Höhe der Beiträge. Die Erzieher entscheiden über die Aufnahme der Kinder.
Angebot der Kindergärten
- Weltweit bestehen zur Zeit 1.402 Einrichtungen in 56 Ländern.
- In der Bundesrepublik Deutschland bestehen 458 Kindergärten für über 19.000 Kinder.
- Davon arbeiten 55 integrativ.
Aus den Angeboten haben sich in Deutschland verschiedene Formen entwickelt:
- Krabbelgruppen
- Halbtagskindergärten
- Ganztagskindergärten
- Schulkindergärten
- Horte
- Integrierte Kindergärten mit behinderten Kindern
- Heilpädagogische Kindergärten
|